Neue Mitfahrbank

Wie überall im ländlichen Raum ist ein eigenes Auto fast schon unabdingbar, um die eigene Mobilität nicht zu verlieren und nicht abhängig vom nächsten Bus zu sein. Vor allem ältere Menschen ohne eigenes Auto und Klinikpatienten und deren Angehörige haben es schwer, von A nach B zu kommen. Aber auch Jugendliche oder Familien, die sich kein eigenes Auto leisten können, sind von dem oft eingeschränkten öffentlichen Nahverkehr abhängig.

Um dem entgegenzuwirken setzte der Ortsbeirat Bad Salzhausen ein bekanntes Konzept um, um die Strecke nach Nidda (oder auch andere Strecken, je nach individueller Absprache) auch ohne eigenes Vehikel zu bewältigen: Die Mitfahrerbank. Die Holzbank hat ihren Platz mittig der Kurstraße (Hausnr. 21) – gut erkennbar auch durch das entsprechende Schild, sodass Autofahrer die Wartenden, wenn sie den Ort in Richtung Nidda durchfahren, direkt entdecken. So ermöglicht das Mitfahrgelegenheits-Konzept nicht nur eine unkomplizierte, spontane Mitnahme, sondern regt zusätzlich die Kommunikation zwischen Fahrer und Mitfahrer an.

Neben der Lösung des primären Problems, leistet die Mitfahrerbank dank hoffentlich aufblühender Fahrgemeinschaften zusätzlich einen großen Beitrag zur Umwelt, durch Nutzung bereits bestehender Ressourcen. Außerdem wird die vorhandene Verkehrsinfrastruktur sinnvoll genutzt.