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Marktplatz Nidda


Am Marktplatz trifft man sich. Eisdiele und weitere Gastronomie haben im Sommer ihre Tische nach draußen gestellt. Hier sitzt man bei schöner Fachwerkkulisse mitten im Herzen der Kernstadt.

Der im Mittelpunkt des Marktplatzes stehende Marktbrunnen wurde im Jahre 1650 mit einem neuen Aufsatz aus rotem Sandstein versehen, der das damalige Niddaer Stadtwappen trägt mit dem achtstrahligen Stern der Grafen von Nidda, den damals noch vorhandenen beiden Stadttoren und dem Schloss. 

Folgender Spruch ziert den Brunnen: 

Ich steh allhier auff offenem Marck, Geb hin mein Wahr ohne Gelt, Wer Lust hat trinck wans ihm gefelt, Ob ich schon werde gering geacht, So steht doch meine Kraft in Gottes Macht Welcher seine Brünlein lest fliesen, Die der Arm sowohl als der Reiche hat zu geniesen.

Johanniterturm


Der Johanniterturm ist der letzte verbliebene Rest der achtältesten Johanniterkomturei Deutschlands. Der Turm wurde 1491/92 nachträglich angebaut an das damals noch vorhandene romanische Kirchenschiff der Johanniterkirche. Noch heute ist der frühere Dachgiebel als Mörtelrest am Turm erkennbar. Die Kirche wurde erstmals 1187 in einer Schenkungsurkunde des Grafen Berthold von Nidda an die Johanniter erwähnt. Das Gotteshaus war wahrscheinlich eine romanische Pfeilerbasilika mit einem Mittelschiff, zwei Seitenschiffen und fünf Altären. Bis heute hängen im Johanniterturm drei Glocken, die zu den ältesten und schönsten Geläuten Hessens zählen (gegossen 1519, 1572 und 1625).

Evangelische Saalkirche


Evangelische Saalkirche

Älteste hessische protestantische Saalkirche 

"Zum Heiligen Geist"

Erbaut 1615-18 im Renaissance-Stil. Eine Besonderheit stellt unter anderem das Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert dar, nicht zuletzt deshalb, weil es die Inschrift INRI auf lateinisch, griechisch und hebräisch trägt.

Steinbruch Michelnau


Steinbruch Michelnau


Bismarckstein

Bismarckstein


Bismarckstein

Stornfels im September


Stornfels liegt auf einem erodierten Vulkanschlot des Vogelsbergs in der nördliche Wetterau und ist der nördlichste sowie auch hügeligste Stadtteil Niddas.

Schloss Nidda


Das Schloss Nidda ist ein im angehenden 17. Jahrhundert erbautes Schloss in Nidda. Es wurde teilweise noch im Stil der Spätgotik teilweise bereits im Stil der Renaissance gestaltet. Der Bau stammt aus der Zeit bald nach 1604, als Nidda in den Besitz der Landgrafschaft Hessen-Damstadt gelangte; auf der Stadtansicht Valentin Wagners von 1633 ist das Schloss bereits zu sehen.


Grabsteine aus dem 17ten und 18ten Jh. - Schloß Nidda