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Kur- und Touristik-Info
Quellenstraße 2
63667 Nidda Bad Salzhausen

Sehenswürdigkeiten in Bad Salzhausen 

Bahnhof: Der Bahnhof ist eine seltene, typische Anlage eines kleinen Kurstadtbahnhofs aus der Zeit um 1900. Als 1897 die bis heute bestehende Bahnstrecke Nidda – Bad Salzhausen – Friedberg erbaut wurde, erfolgte ein neuer Aufschwung.

 

Barockhäuschen: Erbaut wurde es in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts noch in der Salinenzeit. Ein reiner Nutzbau im Zusammenhang der Frühgeschichte des Bades.

 

Ev. Kirche Bad Salzhausen: In den heutigen Räumen der Kirche betrieb Justus Liebig zwischen 1828 und 1831 ein Laboratorium und eine Bittersalz- und Salzsäurefabrik. Erstmals wurde hier durch Liebig das Brom dargestellt.

 

Glockenhaus: Erbaut 1760 im Spätbarockstil diente das Glockenhaus zur Salzsiedezeit den Salinendirektoren als Amtssitz. Heute ist eine Malschule im Glockenhaus untergebracht.

 

Gradierbau: Der letzte der ehemals sieben Gradierbauten diente früher zur Konzentration und Reinigung der Sole, heute zur Außeninhalation.
Achtung: Frostbedingt wird der Gradierbau regelmäßig über die Wintermonate bis zum Frühjahr außer Betrieb gesetzt.

 

Kurhaus: Der Mittelbau entstand 1826, die Seitenflügel 1836 im klassizistischen Baustil. Das heutige Kurhaushotel ist mit seinen 75 Betten, mehreren Gesellschafts- und Tagungsräumen sowie gepflegter Gastronomie Mittelpunkt von Bad Salzhausen. Das im historisierenden Fachwerkstil mit niedersächsischen Anklängen erbaute Badehaus wurde 1907 von Bad Nauheim nach Bad Salzhausen übertragen.

 

Kurpark: Der Kurpark ist mit seinen über 175 Jahren und seinen botanischen Raritäten und seltenen Pflanzen (unter anderem Salzpflanzen) eine der ältesten Anlagen dieser Art Deutschlands.

 

 

Parksaal: 1827 erbaute Hofbaumeister Moller im oberen Kurpark als klassizistischen Gesellschaftsbau den künstlerisch und historisch wertvollen Parksaal. Ehemals als Tanzsaal genutzt, dient er heute als Veranstaltungsraum mit besonderem Flair.

 

Quellen: Die Stahlquelle ist gefasst durch einen kleinen kubistischen Pavillion im Jugendstil, erbaut 1906. Schwefelquelle, Lithiumquelle. Solequellen: Roland-Krug-Quelle, Södergrundquelle und Nibelungenquelle. Die Roland-Krug-Quelle und die Nibelungenquelle speisen das Solebewegungsbad.

 

Trinkkuranlage: Der Kernbau stammt aus dem 18. Jahrhundert und diente als Fassung der Hauptsolequelle und Hochbehälter. Um 1830 erfolgte der Umbau zur Wandelhalle und zum Konzertsaal, wozu die Trinkkurhalle heute noch dient. Gern wird hier in diesem stilvollen Ambiente auch geheiratet.

 

Wasserrad – Stangenkunst: Rest der 1776 von Salinendirektor Johann Wilhelm Langsdorff erbauten Stangen- und Wasserkunst, die mit ihrem Kunstgestänge und mehreren Wasserrädern für die Energie zum Betreiben der Solepumpen sorgte. Dazu wurde das Wasser der Nidda aus dem Nachbartal abgezweigt und in Holzrohren über den Berg gepumpt, in Teichen gesammelt und bei Bedarf zum Betreiben der Wasserräder abgelassen. Der Landgrafenteich ist ein solches Überbleibsel.

 
 
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